Venezuela - tropisches Paradies
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Einreise:
Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss. Im Flugzeug wird eine Touristenkarte ausgehändigt, die in der Regel zu einem Aufenthalt von maximal 60 Tagen berechtigt. Bei der Ausreise muss diese wieder zurückgegeben und 54 US-Dollar bezahlt werden. Einige Airlines haben diese Gebühr schon im Ticketpreis inbegriffen. Falls man auf dem Land- oder Seeweg einreist, benötigt man ein Visum. Die Einreisebestimmungen können kurzfristig ändern. Es empfiehlt sich daher, mit der entsprechenden venezolanischen Auslandsvertretung Kontakt aufzuneh-men.


Einwanderung:
Investoren – Das Investorenvisum gilt für 3 Jahre und berechtigt zur mehrma-ligen Ein- und Ausreise. Es kann um weitere 2 Jahre verlängert werden und danach besteht die Möglichkeit eine ständige Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen. Der Antragsteller muss nachweisen können, dass die entspre-chenden Kontakte für die Investition hergestellt wurden und die Investition in Venezuela von den zuständigen Behörden genehmigt ist.

Des Weiteren bestehen zahlreiche unterschiedliche Visaarten für Arbeitneh-mer, Familienangehörige, Studenten, Rentner usw. Die venezolanische Aus-landsvertretung im Heimatland geben Auskunft darüber. Die Einwanderung nach Venezuela ist vergleichsweise einfach.


Wirtschaft und Beruf:
Etwa 45% der Bevölkerung lebt in Armut und knapp die Hälfte davon sogar in extremer Armut. Seit Ende 2002 befindet sich die venezolanische Wirtschaft in einer Krise, wobei der Generalstreik Ende 2002 / Anfang 2003 entscheidend dazu beigetragen hat. Mehr als 50% aller Industriebetriebe sollen nach Angaben des Arbeitgeberverbandes (einer der Hauptstreiktreiber) bis Ende 2003 Konkurs gegangen sein. Langsam zeichnet sich jedoch wieder eine wirtschaftliche Erholung des Landes ab. Doch noch immer steht nur knapp ein Drittel der arbeitsfähigen Bevölkerung in einem regulären Arbeitsverhältnis, etwa 20% sind arbeitslos oder im imformellen Sektor (Strassenverkäufe etc.) beschäftigt. Venezuela ist seit Jahrzehnten vom Erdöl abhängig. Das daraus entstehende Einkommen macht über 80% des Exportwertes und rund ein Viertel des Bruttosozialproduktes aus. Auch die Staatseinnahmen bestehen zur Hälfte aus der Erdölindustrie, die jedoch direkt und indirekt nicht einmal 100'000 Menschen beschäftigt. Andere Sektoren, die in nennenswertem Umfang Arbeitsplätze schaffen könnten, wie die verarbeitende Industrie, Landwirtschaft oder der Tourismus, schrumpfen oder stagnieren. Arbeitsplätze außerhalb des öffentlichen Dienstes sind Mangelware und schlecht bezahlt.


Wichtige Adressen für Einwanderer und Reisende:
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Edificio Seguros Panamerican, Piso 2
Avenida San Juan Bosco
Esquina 3a Transversal
Altamira, Caracas
Tel: 0058 212 2610181 • Fax: 0058 212 2610641

Botschaft der Republik Österreich
Avenida La Estancia
Edificio "Torre las Mercedes", piso 4
Oficina 408
Chuao, Caracas
Tel: (+58/212) 991 38 63, 992 29 56 • Fax: (+58/212) 993 27 53
E-Mail: caracas-ob@bmaa.gv.at

Schweizer Botschaft
Embajada de Suiza
Centro Letonia Torre Ing-Bank, piso 15
Av. Eugenio Mendoza y San Felipe La Castellana
Caracas 1060
Tel: 0058 212 267 95 85 • Fax: 0058 212 267 77 45
E-Mail: vertretung@car.rep.admin.ch

Deutschland:
Botschaft der Bolivianischen Republik Venezuela
Große Weinmeisterstr. 53
14469 Potsdam
Tel: 0331-231090 • Fax: 0331-2310977

Österreich:
Botschaft der Bolivianischen Republik Venezuela
Prinz Eugen Strasse 72/1.OG/Stiege 1/Top1.1,
1040 Wien
Tel: (+43 / 1) 712 26 38 • Fax: (+43 / 1) 715 32 19
E-Mail: embajada@venezuela-viena.com
Internet: www.venezuela-viena.com

Schweiz:
Botschaft der Bolivianischen Republik Venezuela
Schlosshaldenstr. 1
3000 Bern 23
Tel: 031/350 57 57 • Fax: 031/350 57 58
E-Mail: embavenez@greenmail.ch
Internet: www.embajadavenezolana-suiza.com

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