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Gesetze auch zueilen sehr unterschiedlich. Das,
was z.B. Washington sich einst Monika Lewinsky erlaubt hatte (oraler Sex)
ist in Virginia oder Maryland streng verboten. Ehebruch gilt dort
als Straftat und der sexuelle Verkehr zwischen Unverheirateten
kann in Virginia auf der Anklagebank enden.
Andere
Länder,
and're Sitten - Einwanderer sollten sich mit ihnen vertraut machen...
Florida:
Das
Pupsen in der Öffentlichkeit ist donnerstags nach 18 Uhr ein Straftatbestand.
Warum nur dann, weiß eigentlich niemand so recht
donnerstags pupst man halt nicht nach 18 Uhr. Zumindest darf man sich nicht
dabei erwischen lassen. Ein anderes Gesetz soll verheirateten Männern
verbieten (nicht nur donnerstags, sondern immer) die Brüste
ihrer Angetrauten zu küssen. Wohl all denen, die in Grenzorten
wohnen oder ohnehin froh wären endlich keine weibliche Brust mehr küssen
zu müssen...

Der Gerichtsurteile und Verordnungen...
In den ersten
Monaten
2003 stolperte eine New Yorker Ärztin beim Joggen im Central Park über ihre
Schnürsenkel und verklagte den Schuhher-steller ( Nike ).
Es ging um eine partielle Bänderdehnung im Handgelenk und um eine Forderung
von sage und schreibe zehn Millionen Dollar!
Viele
Unternehmen
versuchen, sich nun mit den seltsamsten Warn- hinweisen vor möglichen
Haftungsklagen zu schützen. So tragen in- zwischen die Drucker-Kartuschen
eines Herstellers den Vermerk, dass diese "nicht zum Verzehr geeignet"
seien, und auf den Babybuggies eines Spielzeugfabrikanten steht, dass man
'die Kinder vor dem Zusammen-klappen bitte herausnehmen soll'...
Derartige
Prozesse verändern oft zwangsläufig auch die Gesetzeslage in einem
Bundestaat und dabei kommt es zuweilen zu den absonderlichsten Vorschriften.
So hat nun Alabama ein neues Gesetz erhalten, welches
das Führen eines Fahrzeugs mit verbundenen Augen verbietet oder dass das Tragen
eines falschen Bartes in der Kirche verboten ist. Aber: man darf dort gegen
Einbahnstraßen fahren, wenn man vorne am Wagen eine Laterne
anbringt ( ! ) In der Stadt Jasper ist es hingegen Ehemännern untersagt,
ihre Gattinnen mit Stöcken zu prügeln, die dicker sind als der Daumen des
Gatten.
In Montgomery ist
es
nun gesetzlich verboten, auf offener Straße einen Regenschirm aufzuspannen
und in Baltimore darf man keine Heuballen mehr aus dem ersten Obergeschoss
werfen. Ocean City verbietet gar, "während des Schwimmens im Meer zu
essen" und in Minnesota wurde nicht nur das Nacktschlafen untersagt,
sondern inzwischen auch das "Überqueren der Landesgrenze mit
einem lebenden Huhn auf dem Kopf"...
Die
Gemeinde
Hawthorne verbietet es, "Hypnotisierte in Schaufenstern auszustellen".
Oklahoma City stellt im Stadtzentrum "das Rückwärtsgeh-en
und dabei einen Hamburger zu verzehren" unter Strafe..
Noch
ein paar Schadenersatz-Prozess-Urteile...?
1994
sprach
ein Gericht des Staates Neu-Mexiko der 81-jährigen Stella Liebeck 2,9 Mio.
Dollar zu, weil sie sich bei McDonalds beim Verschütten einer Tasse Kaffee
Verbrennungen dritten Grades an Beinen, Ge-schlechtsteilen und Hinterbacken
zugezogen hatte...
175 Millionen
US-Dollar erhielt
ein Mann namens Merv Grazinski aus Oklahoma City, weil der Wohnwagenhersteller
'Winnebago' es versäumt hatte, einen klar sichtbaren Hinweis anzubringen,
dass der Fahrer während der Fahrt nicht seinen Fahrersitz verlassen dürfe,
um sich in der Küche des Wohnmobils einen Kaffee zu kochen. Das nämlich
hatte Merv Grazinski im November 2000 auf dem Highway bei einem Tempo von
110 kmh gemacht. Anstatt ihm lebenslang die Fahrerlaubnis zu entziehen, bekam
er Recht und 175 Millionen Dollar...
Wen
also
wundert es da noch, wenn man in Alska inzwischen "keine Elche mehr aus
einem fliegenden Flugzeug werfen darf" ?
Mehr dazu finden Sie hier...
Besonders 'abgefahren'
ist ein Fall aus Charlotte, NC, wo ein dort ansässiger Anwalt sich
wohl mit ei-ner besonders spitzfindi-gen Idee profilieren wollte:
Er erwarb eine Kiste hochwertiger teurer Zigar-ren und versicherte
diese unter anderem gegen Feuerschaden.
Nachdem er
die
Zigarren schließlich aufgeraucht hatte, meldete er der Versicherung
eine "Serie von kleinen Feuerschäden" und bat um eine zügige
Schadensregulierung... Die
Versicherung
weigerte sich zu bezahlen und ver-wies mit Recht darauf, dass es die
Bestimmung einer Zigarre sei, ange-zündet und geraucht zu werden.
Der
Anwalt
klagte und gewann den Prozess. Zwar erklärte der Richter, dass er persönlich
die Forde-rung des Klägers als unverschämt ansehe, doch die abgeschlossene
Ver-sicherungspolice enthielte keine entsprechenden Haf-tungsausschlüsse
und be-sage klar, dass die Zi-garren des Klägers gegen jegliche
Art von Feuer versichert seien; folglich müsse die Versicherung den durch
Feuer entstan- denen Pseudoschaden auch bezahlen. Und der belief sich auf
immerhin 15.000 Dollar!.
Der
eigentliche
Gag an dieser Geschichte ist, dass die Versicherung das Urteil annahm ohne
das Recht auf ein Berufungs-verfahren in Anspruch zu nehmen, und dem Kläger
ohne zu murren einen ent- sprechenden Scheck über-reichte.
(Sie
ahnen
schon, was
dann folgte...?)
Kaum
war
der Scheck vom Kläger eingelöst worden, zeigte die Versicherung
nun den Anwalt wegen 24 Fällen von Brandstiftung an.
Der
Mann
wurde sofort verhaftet (strafrechtliches Vergehen) und mit Hinweis auf seine
zivilrechtliche Klage und dessen Anga-ben vor Gericht, schließlich wegen
vorsätzlicher In- brandsetzung von ver- sichertem Eigentum zu 24 Monaten Freiheitsstrafe
(ohne Bewährung) und zu einer Geldstrafe in Höhe von 24.000 Dollar verurteilt.
Hat
mir
sehr gefallen, die-se Geschichte, und ich wollte Sie Ihnen nicht vor-enthalten.
:o)
780.000 Dollar wurden von einem Gericht in Texas der Klägerin Kathleen
Robertson zugesprochen. Sie war in den Gängen eines Supermarktes über
ein umherlaufendes Kind gestolpert und hatte sich dabei einen Knöchel ver-staucht.
Dass es sich dabei um ihr eigenes Kind handelte wurde im Urteil nicht berück-
sichtigt...