Auswandern – USA 1.0        
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Andrea Scholz, Wien:
"Seit August 1998 lebe ich mit meinem Mann in den USA. Zuerst in Michigan in der Nähe von Detroit, wo mein Mann zwei jahre lang für eine österreichische Firma gear-beitet hat.
Durch seinen neuen und auch besser bezahlten Job (US-Firma) sind wir nun in Albany, NY, gelandet. Nach nun mehr 5 Jahren USA, 3 Wohnorten und 2 Arbeitsge- bern kann ich nur sagen: es war die richtige Entschei- dung! Die Eingewöhnungs- zeit ist nicht immer leicht, aber inzwischen würde keiner von uns beiden wieder in die alte heimat zurück wollen!"

Beate Fricke, Köln:

"Ich bin Anfang März für 4 bis 5 Jahre beruflich hierher ver-setzt worden und lebe nun in Washington, wo ein buntes Völkergemisch zu finden ist (auch viele Europäer).
Kontakte sind hier jedoch sehr schwer zu knüpfen – alleine in eine Kneipe? Das ist hier absolut unmöglich, weil man da echt tierisch angebaggert wird. Ich bin bestimmt ein sehr aufge-schlossener Mensch, aber alles was über den Kolle- kreis in der Firma (lauter nette Leute) geht, ist sehr schwer. Bei der deutschen Botschaft soll es ab und zu einmal Veranstaltungen geben...
Auf jeden Fall muss man in die Staaten viel mehr als nur gute Vorsätze, Pläne und Durchhaltevermögen mitbrin-gen, sonst ist man auf ver-lorenem Posten!"

Sybille aus Stuttgart:

"Nun lebe ich schon seit mehr als 20 Jahren in den USA.. Ich habe als junge Frau einen US Armee-Soldaten geheiratet und kam so an meine Green-Card.
Ich machte in Virginia mein Abi und arbeitete später als Übersetzer / Dolmetscherin bei Mercedes-Benz (auch als Reserve Unteroffizier bei der Coast Guard).
Da mein Mann und alle Kin- der Amerikaner sind, bekam ich problemlos auch die Staatsbürgerschaft. Heute ar-beite ich als Polizistin beim Sheriff's Office."          
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Christoph Pütz, Krefeld:
"Das war eine der besten Ent-scheidungen, die wir je ge-troffen haben! Meine Frau Simone und ich wanderten 1998 in die USA aus und leben heute in Denver (Colo-rado). Uns war von Anfang an klar, dass wir von vielem Abschied nehmen und här ter arbeiten müssen, schon weil die soziale Absicherung hier anders abläuft.
Man kann hier jedoch fast ge-nauso abgesichert leben wie in Deutschland, wenn man am Anfang nicht in Saus und Braus lebt und für das Alter spart.
Simone und ich wollten weg aus Deutschland, weil uns Lebensstil und Klima in den USA einfach besser ge-fallen..."

 

Der Kontinent mit den
vielen Gesichtern..
Die Vereingten Staaten haben eine Menge zu bieten und von allem gibt es reichlich – auch Sonnen- und Schattenseiten, die jeder Besucher und Einwan derer jedoch anders beurteilt.
Daher möchte ich Ihnen an dieser Stelle nicht  'mein'  Bild von den USA  vermitteln, sondern möglichst viele Stimmen zu Wort kommen lassen. Ob Sie sich allerdings nach dem Lesen der Beiträge nun ein besseres Bild von der bunten Vielfalt dieses

Kontinents machen können,  wage ich zu bezweifeln. Ich denke viel eher, dass jeder selbst das Land seiner Wahl persönlich in Augenschein neh-men muss,  um dann für sich selbst entscheiden zu können, ob es ihm zusagen wird, dort zu leben oder eben doch nicht. Interessant sind sie trotzdem,  die Meinungen von jenen, die das Land bereits kennengelernt haben...

 Erfahrungen, Fahrten, Entdeckungen...                                        
"Los Angeles, no thanx." höre ich nicht nur von Ausländern, sondern auch von Amerikanern selbst. Sie fühlen sich geschockt und genervt von den monströsen Ausmaßen eines Siedlungsraumes, in dem 168 Städte flies-send ineinander übergehen – belästigt von den vielen, verbrauchsstarken Autos (billiges Benzin) und geängstigt von den oft menschenleeren Straßen und der hohen Kriminalitätsrate in LA.
Die Downtown (Innenstadt) von Los Angeles ist nach 21 Uhr praktisch Sperrgebiet für Touristen. Wir fahren trotzdem hin und können den Gangs-tern förmlich in die Pistolenläufe schauen. Die Masche der Verbrecher ist erschreckend einfach: ein Spion sucht das potentielle Opfer auf den dunk-len, verlassenen Strassenschluchten zwischen riesigen Banken- und Hotelhochhäusern aus, ruft dann mit dem Handy die Kumpels im Auto und – weg ist man! Zwei Minuten dauert so eine Aktion und danach liegt die Straße wieder ruhig und einsam da...        
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...auf der anderen Seite, war es eine willkommene Abwechslung nach all den Motel-Spelunken in abgewirtschafteten Wüstendörfern mit nichts als chemischen Junkfood. Die Leute waren sehr nett und haben uns gleich zu einem Bier eingeladen und es gab echtes Frühstück am nächsten Morgen!
Amerikanisches Essverhalten - daran werde ich mich nie gewöhnen. Ich stelle mich wirklich nicht an, bin kein "Gourmet" oder so, aber Trocken-milchpulver und "Gummibrot"? Ich weiß nicht! Uwe hatte sogar mehr Probleme damit. Ich kann ein paar Tiefschläge ertragen...       
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...was mir jetzt noch so einfällt, ist ein Abend in Atlanta, welcher mit einem Besuch in einem Laserdrome enden sollte. Da war es dann doch ver-wunderlich, dass die sonst so gläubigen Amerikaner, wegen "liebe deinen Nächsten" und "du sollst nicht töten", die ersten waren, die am Einlass standen, um sich anschließend mit Spielzeug-Laserwaffen zu bekämpfen, was mich sehr verwunderte...     
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...nicht nur, dass sich wirklich alle Menschen im Südwesten der Verei-nigten Staaten bemerkenswert freundlich und hilfsbereit zeigen, nein, zum ersten Mal brauchten wir in Texas auch nicht um Leib und Leben oder gar unsere Gesundheit zu fürchten! An jedem, wirklich jedem texanischen Lokal ist nämlich ein nicht zu übersehendes Schild angebracht, welches das Tragen von Waffen in demselben ausdrücklich verbietet, so dass wir uns wirklich ganz sicher fühlen durften...             
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Die Fahrt hierher war sehr beeindruckend, denn ich war durch ein men-schenleeres Land gefahren. Zwei Stunden Fahrt, und kein Auto kam mir entgegen. Kein Haus, kein Mensch. Nur die Straße – meistens schnurge-rade, sonst nichts. Fast beklemmend, so viel Platz; "empty land!"
Ich war in einem Supermarkt, in dem es keine Kassierer gab. Man ging an die Kasse, zog seine Waren über einen Scanner, drückte seine Kreditkarte in den Automaten und das war's.
That's America! Am Abend gab es den Independence Day im kleinen Ört-chen Springdal zu feiern. Die Jungs hatten Bier dabei und wir mussten im-mer aufpassen, dass und keiner mit offenen Bierdosen auf der Straße er-wischt, geschweige denn dass ich überhaupt mit Bier gesehen werde, denn das ist hier im Mormonenstaat Utah besonders schlimm, wo die Alkoholgesetze sehr streng sind. So hat das Bier hier maximal 1% Alkohol. Eine Echte "Pissbrühe". Aber wir haben es dann doch noch zu den Feierlichkeiten auf dem Sportplatz der Gemeinde geschafft. Wir kamen genau richtig zur Nationalhymne, die auf gar keinen Fall fehlen darf. Alle standen auf, salutierten oder legten die Hand aufs Herz, während sie mitsangen. Den kleinen Kindern, die das noch nicht konnten, wurde gezeigt, wie sie richtig salutierten. Für mich eine erschreckende Szene. Ich halte zuviel Nationalstolz für gefährlich...
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...zwar war mir vor gut anderthalb Jahren schon einmal ein Aufenthalt in Chicago vergönnt, aber der beschränkte sich darauf, dass ein Kollege und ich zusammen mit 100 anderen Passagieren von American Airlines durch matschige, unfreundlich-kalte Vorstadtstraßen in ein zweitklassiges Holi-day Inn Hotel gekarrt wurden, weil wir – auf der Durchreise von San Fran-cisco nach New York – hier zwischengelandet waren und die Maschine wegen eines plötzlich einsetzenden Schneesturms an jenem Abend nicht wieder starten konnte.
Es gibt Städte, in denen hat man kaum am Flughafen den Koffer vom Gepäckband genommen und sogleich und fühlt man sich auf eine zunächst noch unerklärliche Weise zuhause. Genauso erging es Gisela und mir in Chicago.
Kaum hatte unser Taxi die Innenstadt erreicht, hatten wir uns beide auch schon in diese Stadt verliebt! Ein Gefühl, dass sich in den leider viel zu kurzen fünf Tagen unseres Aufenthaltes immer wieder auf's Neue bestätigte und dass sich jetzt, da wir für diesen Reisebericht in unseren Erinnerungen kramen, sogar noch verstärkt hat...                 
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...Unser nächstes Ziel war Palm Springs in Arizona. Auf dem Weg dorthin sahen wir Unmengen von Windrädern. Die sind für mich auch das Einzige, das wirklich interessant in dieser Stadt ist. Mir kommt es vor wie ein riesengroßes Altersheim der Reichen, und es gibt irgendwie nichts wirklich Interessantes zu sehen.
Deshalb fuhren wir gleich weiter nach San Diego. Dort quartierten wir uns für die nächsten drei Tage ein. Beim Zurückfahren finden wir endlich heimisches Essen (denken wir zumindest). Das Lokal heißt "Wiener-schnitzel" und wir freuen uns schon auf ein ordentliches Stück Fleisch auf österreichische Art. Leider werden wir enttäuscht. "Wienerschnitzel" ist in Amerika ein Ausdruck – wie könnte es anders sein – natürlich für eine Fastfoodkette. Die Kellnerin denkt sich anscheinend ihren Teil, als wir die Augen aufreißen, und ganz entsetzt ohne zu essen einfach wieder rausgehen. Dämliche Touristen, wie immer halt...
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Verrücktes,  Flippiges und to-tal abgefahrene Gesetze aus dem "Land  der unbegrenzten Möglichkeiten..."

Las Vegas ist – und man glaubt es kaum – eine der billig-sten Städte der USA. Die Erklä- rung liegt darin, dass diese Dumpingpreise Besucher in die Wüste Nevades locken und ihnen dort den Aufenthalt ver-süßen, damit sie bleiben und ihr Geld in den zahlreichen Ka-sinos verspielen.
Geldgeklapper, kommende und gehende Menschen, Damen die Geld wechseln – das Spiel-fieber geht in Las Vegas um! Neben den "Slots" (Geldau-tomaten) befinden sich in den Casinos auch unzählige Rou-lette- und Black-Jacktische. Man sieht Menschen in Nadel- streifenanzügen neben Haus-frauen und Pennern spielen. Es gibt keinerlei Kleiderordnung wie in unseren Kasinos...
Die Anzahl der Spielkasinos entlang der Amüsierstraße von Las Vegas, dem sogenanten "Strip", der bei Nacht dank seiner riesigen Leuchtbilder, Reklamen und Lichter (sogar die Bäume und die Fahrstühle an den Hotels, die außen ange-bracht sind, sind beleuchtet) taghell ist, ist nicht abschätzbar...
10 Seiten-Reisebericht, pdf (1,4 MB) von Frank Last "3000 Meilen durch den (wilden) Westen der USA" hier lesen oder downloaden...  


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. Spezialtip, New York    
Im Visitorcentre am Times Square gibt's einen kosten- losen Internetzugang. Dort kann man sich umsonst sel- ber fotografieren (beliebig oft, bis einem das Bild gefällt). Und wem danach ist, der fügt gleich etwas Text hinzu und versendet das Ganze als E-Card an seine Freunde in aller Welt (mit Kopie an die eigene Adresse). Also: E-Mailadres-sen von Freunden immer mit auf die Reise nehmen...
Eine kostenlose Grußkarte kann man übrigens auch vom englischen Airport London Gathwick in abgespeckter Form (vorgefertigte Postkarte, ohne Foto) versenden...
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