Themen zum
Rumstöbern... Astrit
Steinmann (Ciudad del Este) erzählt von ih- rem
neuen Leben in Pa- raguay. z.B. so:
Unser
Freund
Will, der ei-gentlich mal Taxifahrer war, hat irgendwo ganz
weit draußen eine Des-pensa (dt.: Vorratskammer in Paraguay die Bezeich-nung
für einen "Tante-Em-ma-Laden"). In diesem La-den führt er
so ziemlich alles vom Nudel-Fertigge-richt bis
hin zu Nägeln und Schrauben.
Selbstverständlich
gibt
es da auch Getränke, und damit der Konsum der- selben gefördert werde, stehen
vor der Tür ein paar einladende Tische und Stühle. Dort sitzen oft und gern
die Mitglieder der deutschsprachigen Ge-meinde.
Man kann in Ruhe sein Bier trinken und vor sich hin lästern:
Über
Tine, z.B., die ganz alleine in einem Riesen-haus wohnt und von
der kein Mensch weiß, wovon sie lebt, seit
ihr Mann sich heimlich, still und lei-
se davongemacht hat...
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Wochen-News (Schlagzeilen)
der Paraguayischen Allgemeinen Rundschau:
Hier
stöbern...
oder eine andere immense Hürde stellt das verlangte Investitionskapital
dar. So haben Hunderttausende von Auswanderern praktisch niemals ei-ne Chance,
in einem nicht EG-Land Fuß zu fassen.
Perspektive Paraguay
Laxe
Einwanderungsbedingungen,
ein nachweis-bares Mindestkapital von nur 5.000 US-Dollar, der fast Steueroasen-Status
Paraguays, geringe Löh-ne z.B. für Hauspersonal und
niedrige Lebenshaltungskosten, sowie sehr fremdenfreundliche Einheimische
und überwiegend 'Urlaubswetter' bieten eine hervorragende Alternative
und sprechen für den Standort Paraguay.
Bettina
Müller
wanderte vor 14 Jahren aus der Pfalz nach Paraguay aus und
steht mit ihren Landeskenntnissen und Erfahrungen Firmen und Privatleuten
bei der Anmeldung für die Daueraufenthaltsgenehmigung mit
Rat und Tat zur Seite.
Mit 850 US-Dollar zur Daueraufenthaltsgenehmigung
"Ein
gültiger Reisepass,
eine beglaubigte Geburtsurkunde, ein Führungs-zeugnis und 5.000 Dollar
Eigenkapital genügen, um sich eine neue unbe- schwerte
Heimat in Paraguay zu schaffen", sagt
Bettina Müller, die schon zahllosen Menschen zur
Dauerresidenz verholfen hat. "Der Einstieg wird ei-
-nem also wirklich sehr leicht gemacht. Es ist auch
nicht richtig, dass Einwanderer zunächst bewohn-
bares Eigentum erwerben müssen. Schöne Miet-
häuser mit Schwimmbad und Garten gibt es bereits ab 250 Euro monat-lich.
Jeder kann sich hier also zu erschwinglichen Preisen sein eigenes kleines
Para-dies aufbauen."
Homepage
von Bettina Müller
Kopfgeld-Prämien für Ahnungslose
Dies aber
ist leider nicht immer
wahr, da viele "Frischlinge" in Paraguay bereits bei ihrem ersten
Besuch kräftig zur Kasse gebeten werden, ohne davon je Wind zu
bekommen. Einige deutschsprachige Zollagenten, Immobilienmakler, Büros
für die Beschaffung von Daueraufenthaltsgeneh-migungen usw. lassen sich
es nämlich seit Jahren viel kosten, wenn ihnen z.B. von einigen deutschsprachigen
Hoteliers frisch eingeflogene Ahnungslose zugespielt werden.
Die oft
immensen "Kopfgelder" zahlt der Gast am Ende natürlich
selbst, da die "bewährten Büros" mit denen "wir
schon seit Jahren zusammen-arbeiten und noch nie gab es Probleme!"
die hohen Provisionen auf den Preis der Dienstleistung aufschlagen.
Da können sich bei einer kleinen Familie von 3 bis 4 Personen leicht
die gängigen Preise um 1.500 Dollar und mehr nach oben verschieben. Beim
Immobilienkauf kann das sogar ungeahnte Dimensionen annehmen.
Bettina Müller:
"Leider reicht es oft schon bei den entsprechenden Büros zu sagen,
wo man zu erreichen ist, um einige Hundert Dollar mehr pro Auf-enthatlsgenehmigung
zu zahlen. Man sollte sich also nie von einem Hotel 'vermitteln'
lassen, sondern selbst Kontakt zu einem solchen Büro auf-nehmen.
Und dort sollte man dann ab und zu vorbeischauen um nach dem Rechten zu sehen.
Ansonsten kann es einem passieren, dass man pro Antrag zusätzlich
300 Dollar oder mehr bezahlen muss, als die jenigen, die ohne Vermittler den
Weg zum Büro fanden ..."
Ute K.
aus
Dortmund: "In unserem Hotel hat man uns an eine Firma ver-wiesen, wo
wir zu zweit 1000 Dollar zuviel für die Aufenthaltsgenehmi-gungen
geblecht hätten. Fragt man dann nach anderen, preiswerteren Büros,
dann werden diese regelrecht niedergemacht und auch sonst wurden
wir belogen. Ich hatte das Gefühl, als lebende Melkmaschine
be-trachtet zu werden, nicht als zahlender Gast, dem man gerne im Land weiterhilft..."
Beim
nächsten
Paraguay-Besuch will Ute K. nun in einem paraguay- ischen Hotel wohnen, weil
sie dann ihren Umzugscontainer aus dem Zoll holen muss und nicht will, dass
das Hotel daran 'auch noch ordentlich mitverdient'. Jürgen M., der inwischen
in Paraguay lebt und anfangs in einem deutschsprachigen Aparthotel im Osten
der Hauptstadt wohnte, erinnert sich mit Schaudern daran, einen regelrechten
Kleinkrieg aus-gelöst zu haben, nur weil ihm ein Hotelgast ein preiswertes
Büro für die Beschaffung der Cedula (paraguayischer Personalausweis,
mit der Daueraufenthaltsgenehmigung verkoppelt) nannte.
"Das
ging dem Hotelbesitzer so gegen den Strich, dass sich daraus ein regelrechter
Kleinkrieg zwischen ihm und dem Büro entwickelte. Sehr unangenehm für
uns als Hotelgäste, die wir keine Ahnung hatten, dass es dabei scheinbar
um hohe Provisionen geht. Wir sind dann auch rasch ausgezogen,
weil wir uns diese ständige Hetzerei nicht mehr beim Frühstück
anhören wollten, zu dem sich der Besitzer ungefragt setzte und dann loslegte..."
Nun,
inzwischen
sind Jürgen M. und all die vielen Einwanderer dennoch glücklich.
Niko M., der seit einem Jahr im Land lebt: "Wenn man Freunde im Land
hat, die einem helfen, wie bei uns, ist der Einstieg natürlich weniger
getrübt. Lebt man erst einmal eine Weile im Land, dann weiß man
wo der Hase langläuft. Es ist ein wirklich schönes Land. Man muss
halt nur drauf achten, dass man anfangs keinem Abzocker in die Hände
fällt..."


Anfang März kam bei Inge Scholer
(41) aus Trier der Punkt, wo sie
sich selbst sagte: So jetzt reicht's! Am 10.
Juni, gerade mal 3 Mona- te später, wanderte sie mit
ihren zwei Jungs, Niko und Andreas, in Paraguay ein...
"Irgendwann
kommt
für je-den der Punkt, wo er an ei- ner Weggabelung steht
und sich entscheiden muss, in welcher Richtung es ab nun weitergehen
soll."
Inge Scholer,
seit
drei Jah-ren alleinerziehende Mutter und Geschäftsfrau, hatte es
einfach satt, sich im 'nie en- denden Überlebenskampf ' in Deutschland
aufzuarbeiten, klemmte sich hinter ihren Computer und durchforste-te
das Internet nach anderen Perspektiven für
sich und ihre beiden Kinder.
"Eine
Woche später däm- merte mir dann die Erkennt- nis, dass
andere Leute ei- gentlich viel glücklicher und unbeschwerter leben,
als ich selbst. Dann wurde ich im- mer entschlossener und die
Internetreisen zunehmend gezielter. Und es war ein
er-hebendes Gefühl, jetzt nicht mehr nur zu täumen,
sondern zu spüren, daß ich gerade dabei war, sehr real mein Le-ben
umzustrukturieren!"
Etwa
vier
Wochen später überraschte sie dann ihren Geschäftsteilhaber
mit der Idee, dass er gegen monat- liche Zahlungen ihre Anteile übernehmen
könne und sie raus aus dem Geschäft sei. Ende Mai rief sie dann
ihren geschiedenen Mann an und teilte ihm mit, dass er ab nun die Kinder
in Paraguay be-suchen müsste. Wenn er sie noch einmal
sehen wollte, müsse er sich beeilen...
"Er
kam sofort", erinnert sie sich lächelnd, "und er mach- te einen
Riesenwirbel. Aber als er sich abends von den Kindern verabschiedete hat er
geweint. Es war das erste Mal, dass ich ihn weinen sah..."
Ohne
Paraguay
je vorher be-sucht zu haben, wurden dann schließlich
die See-Contai-ner gepackt. An sich ein Sprung ins
kalte Wasser, der niemanden zum Nachah-men animieren sollte. Doch
Inge, Niko und der kleine Andreas überstanden die Ein-wanderung in ein
für sie voll-kommen fremdes Land un-beschadet.
"Nach
einem
Monat in ei- nem deutschsprachigen Ho- tel hatten wir unseren Um- zugscontainer
aus dem Ha-fen, unsere Daueraufent- haltspapiere und leben nun
in einer wunderschönen An- lage in einem großen Haus mit Garten
und Swimming- pool. Mein Traum hat sich jetzt schon erfüllt",
sagt Inge voller Stolz, dass sie das alles allein bewältigt hat.
"Für Miete,
eine
Haushalts- kraft, Telefon, Poolpflege u. Strom zahle ich umgrechnet
nur 320 Euro im Monat. Da bleibt noch viel ürbig, um so zu leben, wie
ich es mir immer erträumt habe..."
Neben Bolivien ist Paraguay eines der beiden einzigen Binnenländer
in Südamerika. Flächenmäßig ist Paraguay etwas größer als die Bundes-republik
Deutschland, Luxemburg und die Schweiz zusammen.
Das Land
unterteilt
sich in zwei sehr unterschiedliche Klima- und Vegeta-tionszonen, welche
durch den Rio Paraguay getrennt werden. Der Westen des Landes hat eine Größe
von 246.925 qkm, der Osten besitzt eine Ausdehnung von 159.827
qkm und ist die am stärksten besiedelte Region in Paraguay.






PARAGUAY
Fläche
:
406.752 qkm Einwohner:
5.000.000
(2001) Bevölkerungsdichte:
12
Pers. /qkm
Alphabetisierungsgrad:
92 % Regierungsform:
Demokrati-sche Republik
Nachbarländer:
Brasilien,
Argentinien, Bolivien Landeshauptstadt:
Asunción
(ca. 1 Mio. Einw.) Landessprache:
Spanisch/ Guaraní
Religion:
Katholisch (98%)
Währung:
1 Guaraní = 100 Céntimos
Telefon Vorwahl:
(00595)
Stromspannung:
220V
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und Mitdiskutieren
über Land und Leute können Sie hier...
PARAGUAY PROMI
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